Ästhetische, minimal­invasive Karies-Therapie

Zunächst eine schlechte Nachricht: Karies kann man nicht heilen! Einzig die sorgfältige Entfernung der befallenen Zahnhartsubstanz hilft, einen Zahn vor der völligen Zerstörung zu bewahren. So vorsichtig wie möglich entfernen wir die kariösen Stellen und schleifen nur so viel Zahnsubstanz weg, wie eben nötig. Anschließend reparieren wir den Zahn so unauffällig wie möglich. Das bedeutet ästhetische, minimalinvasive Kariestherapie.

Schonende Füllungstherapie

Karies (Zahnfäule) ist – neben der Parodontitis – die am weitesten verbreiteten Zahnkrankheit. Ursache sind säurehaltige Stoffwechselprodukte von bestimmten Bakterien. Diese haben sich auf der Zahnoberfläche zu einem zähen, klebrigen Biofilm organisiert, der im Laufe der Zeit als gelblicher Belag (Plaque) sichtbar wird.

Die sauren Stoffwechselprodukte greifen den Zahnschmelz an und lösen Mineralien (Calcium und Phosphat) heraus (Demineralisierung). Unter normal-gesunden Verhältnissen lagern sich Calcium- und Phosphat-Ionen, die im Speichel enthalten sind, wieder ein. Diese natürliche Reparaturfunktion jedoch wird durch den zähen Biofilm auf der Zahnoberfläche verhindert.

Durch diesen permanenten Säureangriff verliert das härteste Material des Körpers, der Zahnschmelz, seine Widerstandskraft und wird weich und porös. Die Bakterien haben nun leichtes Spiel und können immer tiefer in den Zahn vordringen. Schließlich erreichen sie das Zahninnere, das sich entzündet. Heftige Schmerzen sind die Folge – im schlimmsten Fall muss der Zahn gezogen werden.

Die Folge: Karies entsteht … der Zahn fault und zerfällt!

Unsere Zahnreparaturen sind quasi unsichtbar

Nach der Entfernung der Karies „reparieren“ wir den Zahn mit einem plastischen Kunststoff. Die präparierte Stelle (Kavität) wird sorgsam desinfiziert, um darin evtl. verbliebene Keime unschädlich zu machen und eine erneute Entstehung von Karies (sog. Sekundär­karies) zu verhindern.

Wir empfehlen unseren Patienten hochwertige Composite-Füllungen mit hohem Keramikanteil. Das Material lässt sich optisch perfekt der Farbe des Zahns anpassen. Bei größeren Defekten kommen Einlagefüllungen (Inlays) oder Teilkronen (Onlays) aus Vollkeramik in Betracht.

Die wichtigsten Vorteile hier sind:

  • enorme Festigkeit, Beständigkeit und Haltbarkeit
  • wesentlich geringere Wärmeleitung als Metall – verhindert Schmerzen bei Temperaturveränderung (durch Eis, heiße Getränke etc.)
  • natürliche Ästhetik: Lichtbrechung und -durchlässigkeit wie echter Zahnschmelz, exakte Anpassung an individuelle Zahnfarbe
  • biokompatibel – auch für Allergiker hervorragend verträglich

ZAHN.ARZT.PRAXIS

Zahnarzt Dr. Heinrich Hermeler
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